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Migration ist eine globale Realität und seit jeher Teil der Menschheitsgeschichte. Dennoch gehört sie bis heute zu den am stärksten umkämpften öffentlichen Themen. 

Sowohl Menschen als auch Grenzen sind ständig in Bewegung. Wer sich bewegen darf und wem Rechte zugesprochen werden, zeigt, wer als Teil der Nation angesehen wird. In Deutschland wie in den Vereinigten Staaten sind diese Debatten — und die damit verbundenen politischen und gesellschaftlichen Praktiken — eng mit sich wandelnden Vorstellungen von „Rasse“, Kultur und Sprache verbunden. 

Diese Zeitleisten zeigen, wie Rechte und Zugehörigkeit durch Gesetze, migrantische Bewegungen und Kämpfe, globale Ereignisse und kulturelle Werke ausgehandelt, infrage gestellt und neu definiert wurden — und wie diese Geschichten bis heute nachwirken. 

Entstanden sind die Zeitleisten in einem community-basierten Prozess gemeinsam mit Partner*innen aus migrantischen Selbstorganisationen, Bildungsinstitutionen und Wissenschaft sowie mit Unterstützung vieler weiterer Beteiligter und Ehrenamtlicher.

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1914
-
1918
Forced Labour in World War I

At the outbreak of World War I approximately 3 million Germans who worked in the agriculture sector leave their work places as volunteers for military service or for compulsory military service. As a result of this, forced working migrants, primarily from Poland, become indispensable in order to maintain German agriculture in the course of the war.

Many foreign workers were prohibited from returning to their home countries, as had previously been ordered, in order to ensure the productivity of Prussian agriculture. As the demand for agricultural produce increased, more workers were recruited in the occupied eastern territories and, especially in the fall and winter of 1916/17, even forcibly deported. Polish Jews were particularly affected by this. Prisoners of war from Russia, Serbia, and Belgium were also deported to work as civilian laborers. The living conditions of forced laborers were extremely poor, with Poles in particular subject to strict regulations. They were prohibited from changing their place of residence and were bound to their employers.
Russian prisoners of war working in the fields Bundesarchiv, Bild 183-S10014
Russian prisoners of war working in the fields
Germany
Sources
  1. Klaus J. Bade, Jochen Oltmer. Zwischen Aus- und Einwanderungsland: Deutschland und die Migration seit der Mitte des 17. Jahrhunderts.  Zeitschrift für Bevölkerungswissenschaft). Opladen: Verlag Leske + Budrich, 2003. Seiten S. 799–842. Aufgerufen am: July 11, 2015.
  2. Klaus J. Bade, Jochen Oltmer. Normalfall Migration: Texte zur Einwandererbevölkerung und neue Zuwanderung im vereinigten Deutschland seit 1990. passage - Gemeinnützige Gesellschaft zu Arbeit und Integration mbH. Bundeszentrale für politische Bildung, 2004. Aufgerufen am: July 11, 2015.
  3. Der Erste Weltkrieg.  Zwangsarbeit im NS-Staat). Das Bundesarchiv, 2010. Aufgerufen am: July 11, 2015.
Additional Resources
  1. Themenschwerpunkt: Der Erste Weltkrieg. Arte TV. Aufgerufen am: July 11, 2015.
  2. 100 Jare Erster Weltkrieg: Gegen das Vergessen. 2014-2018: 100 Jahre Erster Weltkrieg. Aufgerufen am: July 11, 2015.
  3. Jährliche Fluktuation der kontinentalen Zuwanderung. Legitimationsdaten der Deutschen Feldarbeiterzentrale / Deutschen Arbeiterzentrale 1910–1920.  1980. Seiten 265–323
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