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Migration ist eine globale Realität und seit jeher Teil der Menschheitsgeschichte. Dennoch gehört sie bis heute zu den am stärksten umkämpften öffentlichen Themen. 

Sowohl Menschen als auch Grenzen sind ständig in Bewegung. Wer sich bewegen darf und wem Rechte zugesprochen werden, zeigt, wer als Teil der Nation angesehen wird. In Deutschland wie in den Vereinigten Staaten sind diese Debatten — und die damit verbundenen politischen und gesellschaftlichen Praktiken — eng mit sich wandelnden Vorstellungen von „Rasse“, Kultur und Sprache verbunden. 

Diese Zeitleisten zeigen, wie Rechte und Zugehörigkeit durch Gesetze, migrantische Bewegungen und Kämpfe, globale Ereignisse und kulturelle Werke ausgehandelt, infrage gestellt und neu definiert wurden — und wie diese Geschichten bis heute nachwirken. 

Entstanden sind die Zeitleisten in einem community-basierten Prozess gemeinsam mit Partner*innen aus migrantischen Selbstorganisationen, Bildungsinstitutionen und Wissenschaft sowie mit Unterstützung vieler weiterer Beteiligter und Ehrenamtlicher.

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1960
-
1975
Racial Justice Movements Redefine Citizenship

A multitude of progressive and revolutionary social movements concerned with racial, economic, migrant, gender, and sexual justice and equality emerged in the 1960s and 1970s. From the Black Power and Civil Rights Movements to the United Farm Workers’ campaigns to the Puerto Rican independence movement, the coming together of people seeking change helped to redefine social, economic, and legal constructions of U.S. citizenship, identity, and belonging.
Demonstrators march down Constitution Avenue during the March on Washington on Aug. 28, 1963.
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