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Migration ist eine globale Realität und seit jeher Teil der Menschheitsgeschichte. Dennoch gehört sie bis heute zu den am stärksten umkämpften öffentlichen Themen. 

Sowohl Menschen als auch Grenzen sind ständig in Bewegung. Wer sich bewegen darf und wem Rechte zugesprochen werden, zeigt, wer als Teil der Nation angesehen wird. In Deutschland wie in den Vereinigten Staaten sind diese Debatten — und die damit verbundenen politischen und gesellschaftlichen Praktiken — eng mit sich wandelnden Vorstellungen von „Rasse“, Kultur und Sprache verbunden. 

Diese Zeitleisten zeigen, wie Rechte und Zugehörigkeit durch Gesetze, migrantische Bewegungen und Kämpfe, globale Ereignisse und kulturelle Werke ausgehandelt, infrage gestellt und neu definiert wurden — und wie diese Geschichten bis heute nachwirken. 

Entstanden sind die Zeitleisten in einem community-basierten Prozess gemeinsam mit Partner*innen aus migrantischen Selbstorganisationen, Bildungsinstitutionen und Wissenschaft sowie mit Unterstützung vieler weiterer Beteiligter und Ehrenamtlicher.

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1979
Kühn Memorandum

Heinz Kühn, the first Federal Government Commissioner for Foreigners, declares in the so-called Kühn Memorandum in 1979 that the Federal Republic of Germany has become an “immigration society”. Consequently, he claims facilitations for naturalization of migrants and their active promotion.
Heinz Kühn




Bundesarchiv, B 145 Bild-F039405-0003 / Wegmann, Ludwig / CC-BY-SA 3.0
Heinz Kühn
Rede von Heinz Kühn beim Bundesparteitag der SPD in Hannover, 1973
Germany
Sources
  1. Bundeszentrale für poltische Bildung: Fachtagung zur politischen Bildung ‘Integration partnerschaftlich gestalten’, 14.-15. Oktober 2011 in Brühl.
  2. Manuela Bojadžijev (2003): Zwölf Quadratmeter Deutschland. Staatliche Maßnahmen und das Konzept der Autonomie.
  3. Manuela Bojadžijev (2006): Verlorene Gelassenheit. Eine Genealogie der Integration – Die Geschichte des deutschen Migrationsregimes als Geschichte der Kämpfe.
  4. Kien Nghi Ha / Markus Schmitz (2006): Das Recht nicht dermaßen integriert zu werden. Integrationspolitik und postkoloniale Kritik; In: ak - analyse & kritik - zeitung für linke Debatte und Praxis / Nr. 508 / 18.8.2006.
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