Timelines

Migration ist eine globale Realität und seit jeher Teil der Menschheitsgeschichte. Dennoch gehört sie bis heute zu den am stärksten umkämpften öffentlichen Themen. 

Sowohl Menschen als auch Grenzen sind ständig in Bewegung. Wer sich bewegen darf und wem Rechte zugesprochen werden, zeigt, wer als Teil der Nation angesehen wird. In Deutschland wie in den Vereinigten Staaten sind diese Debatten — und die damit verbundenen politischen und gesellschaftlichen Praktiken — eng mit sich wandelnden Vorstellungen von „Rasse“, Kultur und Sprache verbunden. 

Diese Zeitleisten zeigen, wie Rechte und Zugehörigkeit durch Gesetze, migrantische Bewegungen und Kämpfe, globale Ereignisse und kulturelle Werke ausgehandelt, infrage gestellt und neu definiert wurden — und wie diese Geschichten bis heute nachwirken. 

Entstanden sind die Zeitleisten in einem community-basierten Prozess gemeinsam mit Partner*innen aus migrantischen Selbstorganisationen, Bildungsinstitutionen und Wissenschaft sowie mit Unterstützung vieler weiterer Beteiligter und Ehrenamtlicher.

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1965
-
1966
Commuter Agreement Between GDR and Poland

In the mid-1960s, an official working agreement is established between the German Democratic Republic and one of the member states of the Comecom (Comecon = The Council for Mutual Economic Assistance), namely Poland. Primarily, Polish women are recruited to start working in state-owned enterprises of the GDR. In order to save accommodation costs, the GDR recruits primarily people living close to the border so they can commute between the two countries every day.
To save on accommodation costs, people are recruited who live close to the border with the GDR and can therefore commute every day.
Germany
Sources
  1. Rita Röhr. Ideologie, Planwirtschaft und Akzeptanz. Die Beschäftigung polnischer Arbeitskräfte in Betrieben des Bezirkes Frankfurt/Oder In: Fremde und Fremd-Sein in der DDR: zu historischen Ursachen der Fremdenfeindlichkeit in Ostdeutschland. Berlin: LIT Verlag. Seiten S. 283–307.
  2. Rita Röhr.   "Die Beschäftigung polnischer Arbeitskräfte in der DDR". Archiv für Sozialgeschichte(42)). Seiten 211–236..
  3. Heft, Kathleen (2007): Polnische Frauen im 'Kristallspiegel' - Berichterstattung zwischen Arbeitsalltag und 'Völkerfreundschaft'. Hausarbeit an der Europa-Universität Viadrina, Frankfurt/Oder.
Additional Resources
  1. Film: ... und morgen kommen die Polinnen (1974, Regie: Gitta Nickel).
  2. Film: Heimkehr ins Gestern (1976, Regie: Karl Gass).
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